Anastasia, Bewusstsein, Erkenntnisse, Freiheit, Lichtarbeit, Lichtnahrung

Neues Miteinander leben – aber wie

Neues Miteinander leben – aber wie???

VON JOHANNES ANUNAD am 10. SEPTEMBER 2018

Anregungen, um die Manifestation einer neuen, gesunden Gesellschaftsform gelingen zu lassen

Ausgearbeitet von Dr. Ekkart Johannes Moerschner
Stand: 21.07.2018

 

…Von Kindesbeinen an lernen wir bisher, die Natur, also unsere Mitwelt müsse „beherrscht“ werden („Mensch, mache Dir die Erde untertan!“) und wir stünden außerhalb oder gar über diesem voller Weisheit in kosmischer Harmonie schwingenden und stets auf Ausgleich bedachten, unendlichen „Räderwerk des Lebens“. Das allgegenwärtige und in spirituellen Kreisen oft benannte Phänomen der Trennung, das die Menschheit seit Jahrtausenden prägt und begleitet, wird hier sehr deutlich sichtbar. Nichts könnte weiter entfernt sein von einer erweiterten Wahrnehmung unserer multidimensionalen Realität.

Ungesunde Machtkonzentrationen, unakzeptable Ungleichgewichte zwischen „Reich und Arm“, Ausbeutung, Zerstörung, Mangel, Angst und vielfältiges Leid – unter den Menschen selber, aber auch für die gesamte Mitwelt – sind unvermeidbare Folgen. Achtsames Verhalten und Miteinander sind eher die Ausnahme. …

https://revealthetruth.net/2018/09/10/neues-miteinander-leben-aber-wie/

 

Teil 2 Anregungen, um die Manifestation einer neuen, gesunden Gesellschaftsform gelingen zu lassen

Ausgearbeitet von Dr. Ekkart Johannes Moerschner

Stand: 02.08.2018

…Um sich in einer Menschengruppe dauerhaft verbunden zu empfinden, bedarf es tragender Gemeinsamkeiten, die auch über Krisen hinweg führen und zeitlich unbegrenzt Inhalte und Übereinstimmungen liefern. Ich halte es für elementar, schon zu Beginn in einer Gründungsgruppe für ein „Neues Miteinander“ derartige Gemeinsamkeiten systematisch zu erarbeiten. Das erscheint mir sogar weitaus wichtiger, als Eignung, Lage, Größe, Gestaltung des Grundstücks usw. für ein gemeinsames Projekt herauszufinden; es sind m.E. Folgeschritte. …

…WAS, wenn es für uns gar nichts zu TUN gibt am Ende – im herkömmlichen Sinne und um ein – materielles – Ziel zu erreichen? Wenn unsere Aufgabe hier auf Erden am Ende darin besteht, in uns SELBST hinein zu erwachen? In unserem eigenen Tempo, auf unserem ganz persönlichen Weg und mit unserem ganz persönlichen Erfahrungsszenario, das wir vor unserer Erden-Inkarnation gemeinsam mit unseren geistigen Begleitern festgelegt haben? Ausgestaltet mit Lernaufgaben und Beiträgen zum Gemeinwohl. WAS, wenn es „NUR“ darum geht, alles DAS in uns wieder zu finden – hier in dieser Inkarniertheit – was wir bereits IMMER SIND??? Bedingungslose und unbegrenzte LIEBE! Oder anders formuliert: EIN Ausdruck, ein Teil des mit Worten unbeschreibbaren All-Eins-Seins…

https://revealthetruth.net/2018/09/11/neues-miteinander-leben-aber-wie-02/

 

Teil 3 Willst Du weiter Zaungast sein – oder HANDELN?

Von Johannes Moerschner

Stand: 31.08.2018

…Das Leben, diese Welt ist ein sicherer Ort! Und ALLES Geschehen folgt einem weisen und abgestimmten, universellen Plan! An dem ich selber beteiligt bin, als göttliches Wesen. So fällt es mir leichter, in mir aufkommende Ängste zu beobachten und als einen Zustand wahrzunehmen, den ich auch selber wieder verlassen kann. EINE Entscheidung genügt dafür oft… ich bin kein Opfer meines Lebens!

Und etwas Zweites brauche ich, damit ich mich entwickeln, wachsen und den Zweck meines Erdenlebens erfüllen kann: Ich brauche die Anderen, Euch! Alle die Menschen, die ihr eigenes, wertvolles und einmaliges Sein zu meinem Erdenleben beitragen – einen kurzen Moment lang, oder auch länger…

https://revealthetruth.net/2018/09/14/neues-miteinander-leben-aber-wie-03/

 

Teil 4 der Reihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“

Mit einer Pdf-Datei von 40 Seiten

https://revealthetruth.net/2019/01/31/bilderwelt-eines-neuen-miteinanders-oder-auch-bilder-der-neuen-zeit/

 

Teil 5 „Es war einmal… 2019“ – Erinnerungen an den Zeitenwandel

https://revealthetruth.net/2019/05/31/willkommen-in-der-zukunft/

… Joya und Johannes Anunad laden Dich ein, ihnen in eine „greifbar nahe Zukunft“ zu folgen. In dieser Zeit sind die neuen Elemente bereits alle umgesetzt, die sich immer mehr Menschen für ein Neues, gutes Leben als dienlich und erstrebenswert vorstellen und wünschen. …

Mit pdf-dokument „Die Neue Zeit – den Wandel JETZT erLEBEN!“

Und youtube-Film Es war einmal… 2019 #01: Einleitung

https://www.youtube.com/watch?v=o901EAmZhKk&feature=youtu.be

 

Zusammengefasst von Ursula Ortmann, Rees

 

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Standard
Allgemein, Frieden, Friedensweg, Heilung

Friedensweg 2019



WAS JEDER ÜBERALL TUN KANN

 

Nicht allen Menschen auf dieser Erde geht es so gut wie uns.
Viele haben Gewalt in der Kindheit erfahren oder verlassen zu werden, Krieg, Hunger oder andere drastische Entbehrungen erlebt oder sogar ihre Heimat verloren, Vergewaltigungen oder andere traumatisierende Erfahrungen erleben müssen.

Wie viele Menschen dieser Welt sind voll von unerlöstem Kummer?!

Jeder, der gerne etwas dazu beitragen möchte,
den Sumpf des Leidens und der Traurigkeit, in dem diese Menschen fest hängen
mit dem Licht seiner Seele auszutrocknen
ist eingeladen, Liebe, Vergebung, Heilenergien und was immer er kann und möchte ins kollektive Feld zu senden.
Dafür gibt es ab jetzt jeden Monat einen Termin, in denen wir mit vielen Menschen gemeinsam eine sich nicht addierende, sondern sich dann multiplizierende Energieabsicht freisetzen.

Jeder, der gerne mithelfen möchte, dieses Feld des Leidens zu lösen
kann das tun! 

Dazu muss man keine Heilerausbildung haben sondern nur ein waches Herz in dem Mitgefühl lebt!

Wir können nicht eingreifen in den freien Willen von Menschen oder ihnen Heilung überstülpen.
Aber ich glaube es ist in Ordnung wenn wir in das kollektive Feld allerMenschen und Tiere mit Traumata unsere Heilenergien, Liebe und Mitgefühl hinein geben, damit es heilen kann.

Mit dieser Zielsetzung sind nicht nur die Soldaten und die Männer, Frauen, Kinder und Tiere mit eingeschlossen, die unmittelbar in Kriegsgebieten sind, sondern auch alle, die traumatisierende Prägungen erlebt haben.

Also geht auch in Heilung, was wir selbst durch Prägungen unserer Ahnen in Bezug auf Kriegsereignisse in uns tragen.
Das ist ein sehr, sehr weites Feld der Heilung.

Jeder, der sich von zu Hause aus – oder von dortwo immer er oder sie ist mit seiner Technik, seiner Liebe, Freude, einer Herzensbewegung, einem Gebet oder was auch immer an positiven Impulsen in ihm aufsteigt zu diesem Zeitpunkt mit einklinken möchte sei herzlich dazu eingeladen, damit diese Energie wirklich geballt wirken kann!

Jeder kann etwas tun! Alle zusammen bilden wir ein ungeheuer großes Energiefeld mit einem gigantischen Heilungspotenzial.

Die Weitergabe dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!

Die Termine für 2019 immer am 1. Montag des Monats um 21 Uhr:

Start 6. Mai

3. Juni

1. Juli

5. August

2. September

7. Oktober

4. November

2. Dezember

Am Besten gleich in den Kalender eintragen!

Bei Fragen dürfen Sie mich gerne anrufen!

Schürmann Kirsten

Telefon: 08142/14778
eMail: kirsch62@gmx.de

https://www.friedensweg.org/de/event-info/termine/was-jeder-ueberall-tun-kann.htm?acltermine=1000:2000:1904181200054164174:und::0:6:1,:0::0:99:01.01.2000,:31.12.2029,::49::49:

Standard
Deutschland, Freiheit, Heilung, Wünsche

Wünsche für 2019

Ich wünsche mir reines, sauberes Wasser und gesunde Luft,

einen blauen Himmel ohne Chemtrails und giftfreie Nahrung,

Medikamente die heilen und Ärzte, die gut beraten und

Politiker, die zum Wohle arbeiten für die Deutschen in Deutschland, für die Franzosen in Frankreich, für die Spanier in Spanien etc. etc.

Ich wünsche, dass die Völker ihre Stärke wieder finden und dass jeder, der uns schaden möchte, aus diesem Land verschwindet.

Ich wünsche, dass Eltern ihre Kinder wieder selber liebevoll gross ziehen und ihnen ein gutes Vorbild sind.

Ich wünsche, dass die Familien wieder zueinander finden und sich gegenseitig Stütze sind.

Ich wünsche, dass die Alten, die das Land aufgebaut haben, ein würdevolles Rentendasein führen können.

Ich wünsche, dass die Selbstbeschimpfungen der Deutschen aufhören. Wir haben es nicht verdient, von anderen und eigenen Leuten beschimpft zu werden.

Ich wünsche Gerichte, die Recht sprechen unabhängig von der Identität des Beschuldigten im Namen des Volkes und nicht im Namen eines Politikers oder Geldbeutels.

Ich wünsche freien Meinungsaustausch ohne Zensur. Die sich daneben benehmen stellen sich selber ein schlechtes Zeugnis aus.

Ich wünsche kostenlosen Zugang zu Rundfunk und Fernseher, da die schlechten Angebote der Sender durch die Zwangsgebühren zunimmt.

Ich wünsche Journalisten, die Wahrheit verbreiten und viel mehr freie Medien.

Ich wünsche Heiler, die heilen und sich nicht über andere erheben.

Ich wünsche Erkenntnisse, die bisher fehlten und

Ich wünsche Verständnis für die, die das alles Blödsinn finden.

Autor: Ursula Ortmann Rees

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Engel, Neujahrssegen, Wünsche

Neujahrssegen 2019

Einem Engel begegnen, wer wünscht sich das nicht? Bist du sicher, dass du noch keinen getroffen hast? Oft ist es nur ein kurzer Augenblick, ein Lächeln, das die Welt verzaubert. Oft ist es tatkräftige Hilfe, die uns unterstützt und unser Leben erleichtert. Manchmal sind es Worte, die uns berühren und manchmal sind es Stunden, wo sich jemand die Zeit für einen nimmt. Auch das geschriebene Wort ist schneller gelesen als geschrieben und ein Bild ist schneller angesehen als gemalt. Nicht alle Engel Gottes haben Flügel, manche sehen ganz irdisch aus.

Ich wünsche euch ein friedliches, gesegnetes Jahr 2019 und dass euch oft Engel begegnen und ihr selber für andere Engel seid.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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Bewusstsein, Heilung, Seele

Seelenträger

Ich komm‘, weiss nit woher, ich bin und weiss nit wer, ich leb‘, weiss nit wie lang, ich sterb‘, weiss nit wann, ich fahr‘, weiss nit wohin: Mich wundert’s, dass ich fröhlich bin.

Da mir mein Sein so unbekannt geb‘ ich es ganz in Gottes Hand, – die führt es wohl, so her wie hin: Mich wundert’s, wenn ich noch traurig bin.

Ein altdeutscher Spruch, der Martin von Biberach und vielen anderen zugeordnet wird.

Viele Menschen machen sich Gedanken über das „Woher-komme-ich“ und ihren Auftrag auf dieser Erde. Diese Fragen entstehen vielfach in der Phase vor dem 20. Geburtstag, wenn man noch Zeit hat zu philosophieren und die Alltagssorgen einen nicht belasten.

Als ich mich für dieses Leben entschied, brachte ich nichts mit auf diese Welt. Ich hatte einen Körper angenommen, der viel zu klein war für mein Geistwesen. Ich musste lernen, diesen Körper zu bedienen und herausfinden, wie er funktionierte. Ich war anfangs recht hilflos und habe mich Menschen ausgeliefert, die mir gaben, was ich zu meiner Entwicklung benötigte: Nahrung, Kleidung, Wärme, Liebe. Sonderbar – dort wo ich herkam war alles Liebe, hier auf diesem Seelenträger – Erde genannt – musste es etwas Aussergewöhnliches sein. Alle sprachen und schwärmten davon wie etwas, was ganz selten zu bekommen ist.

Es war so schön, sooo umsorgt zu werden. Doch mein Freigeist drängte darauf, sich selbständig und ohne Hilfe zu bewegen. Warum musste dieser Körperapparat auch so kompliziert sein?

Um meinen Willen auszudrücken, musste ich die Bedeutung der Geräusche lernen und meine Sprechorgane benutzen. Diese komischen Wesen verstanden ja meine Gedanken nicht.

Dafür verlangten sie, dass ich das tat, was sie wollten – ich sollte mich unterordnen. Wie konnte ich mir nur diesen Seelenträger aussuchen?

Ich lernte zügig, diese Verkörperung zu bedienen. All diese neuen Eindrücke bewirkten im Laufe der Zeit, dass ich den Grund meiner Inkarnation vergass, meinen Gedanken Gestalt zu geben. Ich sollte lernen, Dinge zu erschaffen, um zu prüfen, ob sie funktionstüchtig sind und den Elementen standhalten.

So lernte ich einen Beruf, der mir das nötige Einkommen brachte und es ermöglichte, der Verkörperung die Energie zuzuführen, die er benötigte. Es gab auch viele unnütze Dinge, die die Verkörperung gar nicht nötig hatte, die aber ein Wohlsein auslösten – ein Genuss. Der Körper nahm das auch lange Zeit nicht übel.

So war ich in der Ausübung dieses Berufes ein Schöpfer, denn mit vielen anderen erschuf ich materielle Dinge. Doch, was da eine Form annahm, waren nicht meine Gedanken, sondern die Ideen einiger wenige und wurden in grossen Massen hergestellt und von den Verkörperungen der Erde angepriesen, dass diese Waren sinnvoll sind. Das war sowieso an diesem Seelenträger Erde eigenartig, dass sich einige verkörperte Geistwesen berufen fühlten, andere in ihrem Erleben einzuschränken, indem sie bestimmten, was für diese gut oder schlecht sein sollte. Das ging soweit, dass die Energien gegeneinander eingesetzt wurden, um die Verkörperungen zu vernichten, die wie ich Teil eines grossen Ganzen sind.

Mit diesem Gegeneinander rauben wir uns die Möglichkeit, eine Symbiose zu bilden und diese gemeinsame Energie für den Erhalt und Regenerierung dieses geschundenen Seelenträgers Erde einzusetzen.

Wenige Verkörperungen versuchen unermüdlich, ihren eigenen Gedanken eine Form zu geben. Diese nennt man Erfinder oder Erbauer. Andere machen ihre Gedanken auf Papier sichtbar, diese nennt man Maler und Künstler. Auch wenn dabei keine Ordnung – das oberste Gebot dieses Seelenträgers – eingehalten wird, so verstehen andere Verkörperungen die Botschaften sehr gut.

Mit zunehmender Veralterung der Verkörperung lässt ihre Funktionstüchtigkeit nach. Das nennt man Krankheit. Jetzt könnte man diese Verkörperung ablegen und wieder Nur-Geistwesen werden. Leider glauben viele Verkörperungen, dass diese Verkörperung das einzig wahre Leben ist und tun jetzt alles, um ihn in seiner Gebrechlichkeit zu erhalten. Der körperliche Schmerz soll diese Geistwesen veranlassen, die Kontakte zur Verkörperung zu lösen und die Verkörperung als Eigentum des Seelenträgers Erde auf dieser zurückzulassen. So wird mancher Übergang ein grosser Kampf, der nicht nötig wäre. Man geht ja nach Hause.

Autor: Ursula Ortmann

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Angst, Ängste, Heilung, Nächstenliebe, Selbstliebe

Angst und Verletzung

Jeder hat das Bedürfnis, sich an jemanden anzulehnen. Wir geben es nur nicht zu. Anstatt zu sagen „Ich mag dich“ oder „Nimm mich doch einfach mal in den Arm“ demonstriert man dem anderen, dass man ihn überhaupt nicht nötig hat. Jeder fühlt sich verletzt und unverstanden, will aber auch die Verletzung nicht zugeben und schickt eine Retourkutsche.

Da jeder nur sich selber ändern kann, und sonst niemanden, sollte man auch bei sich anfangen. Das geht sehr gut mit Affirmationen. Wenn man googelt, findet man eine grosse Auswahl an Affirmationen.

Nicht nur Menschen finden zu dir, sondern alles, was dir in irgendeiner Weise weiterhelfen kann, so auch Bücher oder diese Blogseite.

Tränen – die nie geweint wurden – sind für Körper und Seele ein grosses Übel. Sei dankbar, wenn du damit Blockaden lösen kannst. Beim Familienstellen wird auch geweint, da sich verletzte Gefühle zeigen. Es ist aber kein belastendes Weinen, sondern ein befreiendes. Endlich löst sich der Druck, der einem so lange das Leben schwer machte.

Spannungsaspekte von Saturn zeigen in deinem Horoskop an, was speziell in deinem eigenen Leben nicht richtig lief. Du beurteilst alle Menschen kritisch, die dich „geknickt und gefaltet“ haben.

Du bist nicht mehr das kleine Mädchen (oder der kleine Junge), dass dieser lieblosen Behandlung ausgesetzt ist. Du bist ein erwachsener Mensch. Nichts und niemand hat das Recht, dir zu sagen, was du zu tun oder zu lassen hast. Stampfe mit den Füssen auf, wenn dir danach ist. Denke nur noch in Ich will-Form. Wenn dir jemand was sagt, was dir nicht gefällt, sage NEIN.

Spiel für dich das Spiel: Ich bin für mich der wichtigste Mensch auf der Welt, schliesse alle aus. Diese Menschen, die dir die Naturverbundenheit und Lebensfreude genommen haben, gehören nicht zu dir. Man hat dich kleingehalten, damit du nicht laufengehst und funktionierst. Du funktionierst nicht mehr, weil man dich funktionsuntüchtig gemacht hat.

Man hat in dir Ängste ausgelöst. Gib deiner Angst einen Namen. Ich hab das mal als Empfehlung für Kinder mit Ängsten gelesen: Man sollte irgendeine kleine Monsterpuppe kaufen, ihr den Namen Angst geben. Die Angst darf einen begleiten, man nimmt sie überall mit. Man erkennt die Angst als Teil seiner Persönlichkeit. Wenn man was wichtiges zu tun hat, steckt man die Angst in die Hosentasche. Sie muss warten, bis man wieder Zeit für sie hat.

Es sind seltsame Empfehlungen, ich weiss. Doch wenn man seinen eigenen Willen so rabiat verleugnet hat, hilft erstmal am besten das Gegenteil. Deine Angehörigen werden die Hände über den Köpfen zusammenschlagen. Wenn jemand Druck auf dich ausüben will, heisst das nicht, dass man nachgeben muss. Mit deiner Gegenwehr verdienst du dir den Respekt anderer Personen. Auch wenn sie erstmal beleidigt abrauschen. Wenn du anfängst, Dinge anders zu sehen, verhälst du dich auch anders. Wenn du dich anders verhälst, sind die Reaktionen deines Umfeldes auch anders.

Im Zorn darf man Worte sagen, die man sonst nicht sagt. Man darf nur hinterher nicht anfangen, das zu beschönigen.  Mit Worten, die im Zorn gesprochen wurden, setzt man sich immer ins Unrecht. Und Unrecht möchte als Unrecht erkannt werden, das ist Wahrheit. Dann gibt es keinen Konflikt mehr zwischen Wahrheit und Lüge. Und dein Umfeld – oder deine Aura – befindet sich wieder im Gleichgewicht.

Und wenn du etwas traurig bist bei der Vorstellung, bestimmte Menschen zu verlassen, ist das auch in Ordnung. Ob es jetzt um einen beruflichen oder privaten Wechsel geht, man verlässt damit Menschen, mit denen man eine sehr lange Zeit verbunden war. Da ist Trauer angebracht.

Das Schlimmste, was wir tun ist, unangenehme Dinge zu vertuschen oder zu beschönigen. Das wurde uns schon von klein auf beigebracht. Bloss nicht sehen, was man nicht sehen darf und schon gar nicht darüber sprechen. Doch Unrecht bleibt Unrecht, es brodelt in dir. Das kann schlimmstenfalls dazu führen, dass du irgendwann mal total ausrastest.

Ichbeschäftige mich auch mit Traumdeutung und kam dadurch an eine verschüttete Missbrauchsgeschichte. Doch diejenige wusste da nichts mehr von, nur im Traum kamen die schrecklichen verschlüsselten Bilder. Ich hab lange gebraucht, um diejenige davon zu überzeugen, sich in therapeutische Behandlung zu begeben.

Alice Miller nennt das in ihren Büchern „einen Zeugen brauchen“, also jemand, der daran glaubt, dass die Ängste und Vorstellungen eine Ursache haben. Nicht jede Angst hat mit Missbrauch zu tun, aber mit seelischen oder körperlichen Übergriffen schon leicht.

Das was man fühlt, braucht erstmal einen Namen. Wenn ich dich mit einem Namen ansprechen kann, bist du real. So ist das mit der Angst auch. Kein undefinierbares Gebilde, dass sich unendlich vergrössern kann, sondern etwas, was ich auch schon mal beiseite legen kann. Weil ich dafür jetzt keine Zeit habe. Es ist kein Ersatz, sondern das Ding hat einen Namen, eine Grösse, vielleicht ein Gesicht.

Es gibt noch etwas, was schlimmer ist als Angst: die Angst vor der Angst. Wenn man weiss, bei bestimmten Situationen stellt sich diese Angst ein – im Aufzug, bei Gewitter, in Menschenmassen nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Die Angst kann ich nicht wegdenken. Sie ist da und ich muss ihr erlauben, da zu sein. Ich muss dazu stehen, dass ich Angst habe. Ich muss zu mir stehen. Alles was zu mir gehört, ist gut. So bin ich – auch wenn ich Angst habe – gut, so wie ich bin.

Es steht dir frei, jeden zu lieben – aus tiefsten Herzen. Die Probleme fangen erst an, wenn man was für seine Liebe erwartet. Wenn Forderungen gestellt werden. Du liebst mich, dann musst du aber ….. Wenn du das nicht tust, liebst du mich nicht. Das sind Muster aus der Kindheit, mit denen man erpresst wurde und die man heute unbewusst weitergibt.

Man erwartet immer etwas von den anderen – und nicht von sich. Andere sollen mich glücklich machen !!! Andere sollen auf meine Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Andere sollen so mit mir verbunden sein, dass sie sich denken können, was mir gerade fehlt.  Andere sollen mich anrufen oder fragen, wie es mir geht. etc. etc. etc.

Da kommt man nur raus, wenn man selber den ersten Schritt tut. Ich lege Wert auf … und ruf an. Ich mag … und … – Himmel, deswegen muss mich doch keiner heiraten.   Man empfindet die Sympathien und sagt das.

Jeder trägt ein Schild auf der Brust: Ich bin nicht liebenswert. Wer soll denn so einen Menschen lieben. Vielleicht können ja mal alle ihr Brustschild umschreiben.

Schöne Worte von Nelson Mandela „Unsere tiefste Angst“, Text ergooglen

Was liebe ich denn?

Schöne Augen, ein angenehmes Äusseres, die Stimme des anderen, seinen Humor ……

Das kann durch Krankheit oder Unglücksfall alles genommen werden. Was dann noch übrigbleibt, liebe ich das noch?

Hab ich mein Herz an Äusserlichkeiten gehängt oder hab ich mich mit dem auseinandergesetzt, was in diesem Menschen steckt: sein eigentliches Wesen, seine Verletzlichkeit. Hab ich den kleinen liebesuchenden Jungen gesehen? Oder seine Einzigartigkeit? Wie hab ich gewertet? Warum hab ich gewertet?

Was halte ich von mir selber? Ich bin liebenswert und habe es verdient, geliebt zu werden. Kann ich das aussprechen? Bekomm ich Herzklopfen? Kann ich das jemandem ins Gesicht sagen, der mich für einen Trottel hält?

Wenn ich mich selber annehmen kann mit all meinen Schwächen, kann ich jeden anderen auch annehmen. In meinem Leben geht es immer nur um mich. Ich bin der Mittelpunkt, von dem Mittelpunkt meines Lebens kann ich ausstrahlen. Was ich aussende, zieht Gleiches an. Was ich aussende, kommt zu mir zurück. Alles – Gutes und Schlechtes.

Ich brauche andere Menschen, um mich zu erkennen. Sie sind so lieb und zeigen meine Mentalität. Sie zeigen mir, wie ich gerade so drauf bin. Denn in mir sitzt Engel und Teufel.

Autor: Ursula Ortmann, Rees

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